GemüseAckerdemie_Vision
© startsocial, Gordon Welters
Vision & Geschichte

Für eine Generation, die weiß, was sie isst.

Wir wollen das Bewusstsein für die Bedeutung von Natur und die Wertschätzung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft stärken. Wir wollen mehr Wissen über Naturzusammenhänge, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft verbreiten sowie eine gesunde Ernährungsweise und nachhaltigen Konsum fördern. Dazu entwickeln wir soziale und wirkungsorientierte Konzepte, die wir gemeinsam mit lokalen Partnern umsetzen.

Unsere Motivation

  • Kinder haben immer weniger Kontakt und Bezug zur Natur, sowohl zu Hause als auch in Kitas und Schulen.
  • Nur wenige Kinder wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen oder haben schon einmal selbst Gemüse angebaut.
  • In Deutschland werden über 30 Prozent der Lebensmittel weggeworfen.
  • Übergewicht und Diabetes nehmen bei Kindern kontinuierlich zu.

Unsere Vision

Mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel - Unsere Vision ist eine nachhaltig konsumierende Gesellschaft, deren Handeln auf einem ganzheitlichen Verständnis für Umwelt und Lebensmittelproduktion beruht.

Unsere Mission

Wir schaffen einzigartige Erlebnisse und Erfahrungswelten rund um Natur und Lebensmittel.

Unsere Arbeitsweise

  • Zielorientierung: Wir wollen viel bewirken. Daher setzen wir uns hohe Ziele, deren Umsetzung wir kontinuierlich evaluieren.
  • Effizienz: Bei uns werden weder Lebensmittel noch Ressourcen verschwendet. Die vorhandenen Mittel werden effizient und wirkungsvoll eingesetzt.
  • Leidenschaft: Wir sind begeisternde Changemaker, glauben an unsere Vision und geben dafür jeden Tag unser Herzblut.
  • Transparenz: Wir wollen uns nicht verstecken, sondern zeigen was wir wirklich bewirken – nachzulesen in unserem jährlich erscheinenden Wirkungsbericht.

Unsere Geschichte

Die Idee zur Entwicklung eines ackerdemischen Bildungsprogramms kam dem studierten Landwirt Christoph Schmitz während seiner Dissertation am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.

Nach deren Fertigstellung im Sommer 2012 und Beginn seiner Elternzeit beschäftigte er sich eingehender mit der Idee: Viele Schulklassen besuchten seinen elterlichen Hof für einen Tagesausflug. Aber können Kinder an einem einzigen Tag tatsächlich nachhaltig lernen, wie natürliche Prozesse und Landwirtschaft funktionieren? Und wo sollen Sie es heutzutage lernen, wenn nicht in der Schule oder dem Kindergarten?

Als Antwort schrieb Christoph 2012 die wissenschaftliche Arbeit „Entfremdung der Gesellschaft von Nahrungsmitteln“ und entwarf darin seine Idee und das Konzept eines neuartigen Bildungsprogramms.

Anschließend testete Christoph gemeinsam mit seiner Schwester Ulrike und ihrer Schulklasse die GemüseAckerdemie in einem Pilotprojekt und begleitete den Versuch wissenschaftlich. Die Begeisterung der Kinder auf dem Acker und der nachgewiesene Lernerfolg waren überzeugend, so dass ab Herbst 2013 in einem kleinen Team und durch viel ehrenamtliche Arbeit das gemeinnützige Sozialunternehmen Ackerdemia e.V. aufgebaut und schließlich 2014 gegründet wurde.

Seitdem wird das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie in einem wachsendem Team an immer mehr Schulen und Kitas umgesetzt und ständig optimiert. Zusätzlich entwickeln und erproben wir neue Ideen und Konzepte für mehr Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln, wie der GemüseKlasse, der Ackerpause oder Black Turtle.

Für die Idee und Umsetzung der GemüseAckerdemie wurde Christoph u.a. 2016 als Fellow ins weltweit renommierte Ashoka-Netzwerk aufgenommen:

Fellow Profil