AckerPorträt

„Festzustellen, wie unsere Programme wirken, das ist für uns ganz besonders!“

Das Bildungsteam auf dem Acker
© Ackerdemia e.V.
Lernen macht Spaß! Das vermitteln Marie, Franzi und Julia vom Bildungsteam gemeinsam mit den Gemüsecharakteren.

Spannende Forschungsaufträge, lustige Gemüsecharaktere und Tipps & Tricks zum Gemüseanbau per E-Mail – all das ist Teil der Bildungsmaterialien der GemüseKlasse. Dahinter steckt das Bildungsteam der GemüseAckerdemie: Mit viel Leidenschaft und Engagement sorgen Julia, Franzi und Marie dafür, dass die Schüler*innen bei dem Bildungsprogramm nicht nur Neues lernen, sondern auch noch jede Menge Spaß dabei haben.

Warum wir im Bildungsteam der GemüseKlasse tätig sind:
Wir finden es toll, gesellschaftsrelevante Themen anschaulich, motivierend und kreativ zu vermitteln. Die Gemüsecharaktere sind für uns dabei besonders wichtig: CoolRabi, BigiBete & Co. begleiten die Schüler*innen durch das Bildungsprogramm. Mit ihnen können wir die Inhalte anschaulich und mit Spaß vermitteln. 
Bei der Konzeption der Bildungsmaterialien orientieren wir uns an den Rahmenlehrplänen Sachkunde, überlegen aber auch, welche zusätzlichen Inhalte uns als Verein besonders wichtig sind und wie wir diese mit den vorgegebenen Themen verbinden können. Wichtig ist uns, die Inhalte methodisch vielfältig zu kommunizieren und Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Handlungsfähigkeit der Schüler*innen zu stärken. Wir binden auch Lehrer*innen in die konzeptionelle Phase ein, um ein passgenaues Angebot für sie zu entwickeln.
Unsere Arbeit besteht also aus konzeptionellen, inhaltlichen, kreativen und gestalterischen Aufgaben, und wir können damit etwas bei den Kindern verändern – all das zusammen macht es für uns so besonders.

So funktionieren die Bildungsmaterialien der GemüseKlasse:
Bei der GemüseKlasse nehmen die Gemüsecharaktere die Schüler*innen an die Hand: Die Klasse wird in Teams aufgeteilt und jedes bekommt einen der Charaktere an die Seite. Von ihm bekommen die Schüler*innen Pflegetipps und inhaltliche Fragestellungen. In den Teams übernehmen die Schüler*innen eigenverantwortlich Aufgaben, die sogenannten „Checks“, und sorgen so dafür, dass es ihren Pflanzen gut geht. In dem begleitenden Heft lösen sie Übungen und Rätsel. Jedes Team erhält im Laufe des Programms eine Postkarte mit einem Forschungsauftrag und erfüllt diesen gemeinsam. Beispielsweise schauen die Schüler*innen im Supermarkt, wo das Gemüse eigentlich herkommt oder erfahren, welches Gemüse welche „Superkräfte“ hat. Auch die Lehrer*innen erhalten ein Heft mit konkreten Vorschlägen für den Aufbau der GemüseStunden sowie wöchentliche GemüsePost per E-Mail mit Pflegehinweisen für die Klassenbeete. Wir haben selbst immer parallel eigene GemüseKlasse-Beete im Büro und fühlen uns dadurch ganz nah dran an den GemüseKlassen in ganz Deutschland.

Besondere Erinnerung:
Die direkten Rückmeldungen von Lehrer*innen und Schüler*innen sind für uns natürlich sehr schön und wichtig, vor allem wenn wir merken, wie die Materialien genutzt werden und sich die Schüler*innen stark mit der GemüseKlasse identifizieren. Es ist toll, die Ergebnisse zu sehen: die ausgefüllten Hefte, aber auch selbst gebastelte Charaktere und eigens komponierte Lieder waren schon dabei. Auch wenn wir feststellen, wie die Kinder die Themen emotional regelrecht aufsaugen, bleibt uns das natürlich in Erinnerung: Ein Lehrer erzählte zum Beispiel, dass die Eltern seiner Schüler*innen nun total umdenken müssen, weil die Kinder alle kein Plastik mehr kaufen wollen. Festzustellen, wie unsere Programme wirken, das ist für uns ganz besonders!