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AckerMentor*in

Ehrenamtlich engagieren: Werde AckerMentor*in!

Du findest es wichtig, dass Kinder wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen? Du willst sie bei ihrer Entdeckungsreise in die Welt des Gemüses begleiten? Dann werde AckerMentor*in bei der GemüseAckerdemie!

Mit Kindern auf den GemüseAcker

Als AckerMentor*in begleitest du ehrenamtlich von April bis Oktober eine Schulklasse oder eine Kita-Gruppe beim Gemüseanbau. Du unterstützt die pädagogische Fachkraft auf dem Acker und staunst mit den Kindern über zweibeinige Möhren oder dicke Regenwürmer. Dabei hast du ein Auge darauf, dass statt Unkraut nicht die Jungpflanzen unter die Hacke kommen und die Kinder sich gegenseitig unterstützend zusammenarbeiten.

Dein Einsatz

Als AckerMentor*in brauchst du etwa zwei Stunden Zeit pro Woche. Gärtnerische oder pädagogische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich – Offenheit und Interesse aber wichtig. Die AckerStunden finden vormittags oder nachmittags auf dem GemüseAcker der jeweiligen Schule oder Kita statt.

Deine Ernte

Durch dein Engagement hast du tolle und überraschende Erlebnisse mit den Kindern und bekommst jede Menge Wissen über den Anbau von Gemüse (oder kannst deine vorhandene Expertise an eine neugierige Zuhörerschaft weitergeben).

Als Dank für deine Hilfe kannst du an unseren Fortbildungen teilnehmen und erhältst unsere Bildungsmaterialien kostenlos. Du bekommst unseren wöchentlichen Newsletter mit wertvollen AckerInfos und Zugang zu unserem Log-In-Bereich mit noch mehr AckerWissen. Selbstverständlich stellen wir dir eine Bestätigung für dein Ehrenamt aus. Und du nimmst regelmäßig frisches Gemüse mit nach Hause.

So geht’s auf den Acker

Schau einfach auf unserer Standortkarte, welche AckerSchule oder AckerKita in deiner Nähe ist. Kontaktiere uns über das Formular am Ende dieser Seite und lass uns wissen, an welcher Schule oder Kita du gerne Mentor*in werden möchtest. Wir freuen uns auf dich und übernehmen die Vermittlung!

Porträtfoto Neeske Ruitenbeek
© Ackerdemia e.V., Foto: Pablo Lopez

Neeske Ruitenbeek


Erfahrungsbericht Mentorin Sarah Wernicke

GemueseAckerdemie Mentorin Sarah Wernicke
© Ackerdemia e.V.

Was hat dich dazu motiviert, Mentorin zu werden?
Ich liebe die Natur und das Gärtnern, und ich arbeite sehr gerne mit Kindern. Gartenbau ist eine optimale Methode, um das Umweltbewusstsein zu fördern. Hier können die Kinder mit allen Sinnen Natur erleben, sie lernen viel über Gemüsebau und weit darüber hinaus. Es macht also Freude, und Sinn – sowohl für die Kinder, als auch für mich selber. Denn ich bin gerne draußen und aktiv, und vermisse im städtischen Alltag oft die direkte Verbindung mit der Erde. Es liegt mir am Herzen, Menschen darin zu bestärken, achtsam und bewusst mit sich und ihrer Mitwelt umzugehen. Daher bin ich Umweltwissenschaftlerin und passionierte Yogalehrerin geworden – und auch als Mentorin habe ich dafür einen passenden Rahmen.

Was macht das Mentor*innenProgramm für dich aus?
Durch das Mentor*innenProgramm sind für mich wichtige Verbindungen entstanden und gewachsen. Zunächst einmal ist durch die regelmäßige Ackerzeit mit den Kindern meine Verbindung mit dem Viertel viel stärker geworden! Auf der Straße grüßen mich immer mal wieder Kinder, und auch im Kiez Café treffe ich hin und wieder zufällig Lehrer*innen; durch den gemeinsam bewirtschafteten Acker fühle ich mich viel stärker mit der Erde und dieser Heimat verbunden. Zum anderen habe ich durch Fortbildungen und die gemeinsame Arbeit mit der GemüseAckerdemie inhaltlich einiges gelernt, und Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen können. 

Was kannst du für dich persönlich daraus mitnehmen?
Zufriedenheit! Ich erlebe, wie die Kinder mit all ihrer Lebendigkeit und ihrem Tatendrang zum Acker kommen, und im Laufe der Zeit selber eine Verbindung mit ihrem Gemüse aufbauen und darüber hinaus vieles über die Natur rings herum lernen. Ich erlebe auch Veränderungen zu mehr Teamwork und Rücksichtnahme. Das gibt mir Hoffnung – schließlich sind die Kinder unsere Zukunft! Hin und wieder ernte ich auch etwas und nehme eine Bereicherung für unser Familienessen mit ;-)


Du hast Fragen?

Unser FAQ-Bereich kann dir viele offene Fragen beantworten:

Das Mentor*innenProgramm ist auf die praktische AckerZeit ausgelegt, d.h. von April bis Oktober. Natürlich kannst du im nächsten Jahr weiter als Mentor*in unterstützen oder deinen Lernort im Winter auf den Acker begleiten. Falls du im nächsten Jahr wieder Mentor*in sein möchtest, so gib bitte deinem Lernort und uns Bescheid.

Da du ein Ehrenamt ausführst, bist du nicht dazu verpflichtet, wöchentlich mit auf dem Acker zu sein. Jedoch ist regelmäßiges gemeinsames Ackern für dich, die Kinder und die Pädagog*innen wichtig, da ihr euch aneinander gewöhnt und ihr als Team den Acker und das Gemüse pflegt. Sollte sich etwas bei dir ändern oder du bist für eine bestimmte Zeit nicht da, so ist es wichtig, dies mit der Lehrkraft zu kommunizieren.

Ja, Ende des Jahres bekommst du von uns eine Bescheinigung über deine ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Acker.

Manche Lernorte benötigen ein Führungszeugnis. Besprich das am besten direkt mit dem Lernort.

Erfahrung in der Arbeit mit Kindern ist nicht vorausgesetzt, jedoch von Vorteil, wenn du diese mitbringst.

Auch hier ist Erfahrung im Gärtnern keine Voraussetzung, jedoch von Vorteil, wenn du schon Wissen mitbringst und dieses auch weitergeben kannst.

Die AckerStunde leitet und strukturiert die Lehrkraft, da sie die führende Rolle einnimmt. Du hast eine unterstützende Funktion, jedoch könnt ihr auch zusammen die AckerStunde gestalten. Viele Pädagog*innen freuen sich über Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Es kann immer zu Konflikten zwischen Kindern auf dem Acker kommen. Solltest du dich damit allein fühlen oder auch überfordert, so sprich mit der Lehrkraft und ziehe diese zur Hilfe. Sie hat die Verantwortung, kennt die Kinder und ist pädagogisch ausgebildet.


Checkliste Mentor*innenProgramm

Worauf muss ich achten, wenn ich Mentor*in werden möchte?

Bin ich geduldig?
Kann ich klare Grenzen setzen?
Macht es mir Spaß, Kindern (außerschulisches) Wissen beizubringen?
Kann ich mich auf Bedürfnisse von Kindern einlassen?
Sind Kinder für mich ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft?

Bin ich gerne an der frischen Luft?
Macht es mir etwas aus, dreckig zu werden?
Bin ich körperlich fit?
Was ist mein Lieblingsgemüse?
Kenne ich mich mit Gemüsesorten aus?

Ich lebe bis Oktober in meinem Ort und plane mindestens bis zu diesem Zeitpunkt das Mentor*innenamt durchzuführen
Verreisen werde ich bis Oktober voraussichtlich nicht länger als drei Wochen und werde mein Mentor*innenamt nicht über eine längere Zeit unterbrechen müssen
Mein Lebensstil (Studium, Beruf, Ausbildung) lässt es zu, wöchentlich 1-2 h zu einer mit dem Lernort vereinbarten Zeit einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachzugehen 
Mir ist bewusst, dass neben der AckerStunde Fahrtzeit von meinem Wohnort bis zum Lernort einbezogen werden muss
 

Ich bin offen für Neues und Flexibilität
Ich bringe gerne neue Ideen mit
Ich unterstütze die Kinder während der AckerZeit und nehme keine führende Rolle ein
Ich bin bereit, mit den Pädagog*innen im stetigen Austausch zu sein



Du möchtest Mentor*in werden?

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