© Pixabay
GemüseKüche

Vorfreude auf das grüne Frühlingsgemüse

Auch der März beschert uns weiterhin mit Wintergemüse wie z.B. Pastinaken, Wirsing, Sellerie, Porree, Schwarzwurzeln und Feldsalat. Besonders frisch und zart sind junger Spinat aus dem Freiland sowie die ersten Kräuter von der eigenen Fensterbank. Darüber hinaus gibt es auch eine Auswahl aus dem Gewächshaus: Champignons, Kohlrabi, Radieschen und sogar Tomaten. Schon steigt auch die Vorfreude auf das erste eigene Gemüse aus dem Garten oder vom Balkon. Wer keine Möglichkeit für heimischen Gemüseanbau hat, den zieht es womöglich in die Wälder zum Bärlauch sammeln.

Bärlauch wird auch Knoblauchspinat, Waldknoblauch, Wunderlauch oder Hexenzwiebel genannt und zählt zu den Heilkräutern. Durch seine Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen, Magnesium und Mangan gilt er als regionales “Superfood”. Wie Knoblauch, wirkt auch Bärlauch antibakteriell und soll neben Blutdrucksenkung auch gegen Frühjahrsmüdigkeit wirken. Und nicht nur das: Er ist verdauungsfördernd, unterstützt die gesunde Darmflora und wirkt sich somit positiv auf unsere Haut aus.

Was muss ich beim Bärlauch sammeln beachten?

© Culinary Misfits
  • Pflücke keinen Bärlauch in direkter Nähe zur Straße. In zarten Blättern können sich Abgase von Autos absetzen oder auch anderer Straßenschmutz verstecken.

  • Halte in schattigen und feuchten Wäldern Ausschau nach ihm. Folge einfach dem Geruch nach würzigen Knoblauchduft.

  • Die  Karte von mundraub.org kann dir möglicherweise bei der Suche helfen.

  • Verwechsle Bärlauch nicht mit den Blättern von Maiglöckchen. Diese sind nämlich giftig! Wie kannst du den Unterschied merken? Reibe dazu die Blätter und überprüfe, ob diese Knoblauch oder Zwiebeln riechen.

  • In ausgewiesenen Naturschutzgebieten ist das Sammeln generell verboten.

Wie kann ich Bärlauch verarbeiten?

Wir empfehlen dir besonders die Verarbeitung zu Bärlauchpesto: Es ist nicht nur kinderleicht, sondern auch vielseitig anwendbar. Ganz klassisch schmeckt das Pesto zu Pasta. Es dient aber auch gut zum Verfeinern von Suppen oder Pfannengerichten.

Bärlauch-Pesto

100 g Bärlauch

½ Bund glatte Petersilie

100 ml Olivenöl

50 g Parmesan

50 g Pinienkerne (alternativ: Walnüsse oder Mandeln)

Salz und Pfeffer

Nutze besonders frische Bärlauchblätter und wasche sie vorab.
Den Parmesan fein reiben. Alle weiteren Zutaten mit dem Pürierstab fein mixen.
Beides zusammen mischen, nach Wunsch mit Olivenöl verflüssigen und abschmecken.

Wenn du eine leckere Bärlauchbutter machen möchtest, verwende statt dem Öl ein halbes Pfund Butter und lasse den Parmesan weg.


Inhalte des März Newsletters: