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Exkurs: Den Boden umgraben

Bereite dich auf die AckerZeit vor

Bevor mit dem Pflanzen angefangen werden kann, sollte der Acker eingerichtet werden. Dazu gehört vor allem das Umgraben.

Wie das geht, kannst du dir hier in unserem AckerClip ansehen:

Das Umgraben ist nach der Winterpause eine körperlich anstrengende Tätigkeit. Viele Landwirte pflügen bereits im Herbst und setzen auf die Wirkung der Frostgare. Wir mulchen im Herbst, lassen die Bodenorganismen tätig werden und graben die „schwer verdaulichen“ Reste im Frühjahr unter. Der Boden wird dabei gewendet und gelockert, Nahrung und Luft für die Bodenlebewesen bewirken, dass sie nicht abwandern sondern in der Fläche wirksam tätig bleiben. Unkräuter haben keinen Vorsprung vor den Kulturpflanzen.

Übrigens: Umgegraben  wird  möglichst an einem  trüben Tag, um das Auflaufen lichtkeimender
Unkräuter zu verhindern.

Experiment mit Kindern: Ausflug in die AckerUnterwelt

Kind mit Erde und Wurm in der Hand
© Katharina Kühnel

Legt beim Graben doch mal eine Verschnaufpause ein und begebt euch auf eine Entdeckungstour im Boden: Wie fühlt sich diese Erde denn an, vor und nach dem Graben, wie riecht sie, wie sieht sie aus? Bei einer längeren umgegrabenen Strecke sieht man am anderen Ende bereits, wie die Spitzen heller werden, weil sie stärker verdunsten und abzutrocknen beginnen. Das macht die größere Oberfläche aus!

Unter euren Füßen befinden sich mehr Lebewe­sen pro Quadratmeter, als es Menschen auf der Erde gibt. Diese Lebewesen spielen eine wichtige Rolle für das Wachstum der Gemüsearten. Viele sind so klein, dass wir sie nicht mit bloßem Auge erkennen können. Da fallen zunächst Regenwürmer, Asseln, Hundert- und Tausendfüßer, Käfer und Schnecken auf.

Mit einer Lupe entdeckt man viel mehr und ganz andere Tiere! Ist das nicht faszinierend?


Frag Dr. T!

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Dein persönlicher GemüseExperte Thomas unterstützt dich mit Tipps, Tricks und Fachwissen zu deiner konkreten Frage.

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