Wirkung GemüseKlasse

Wirkungsfelder GemüseKlasse
© Ackerdemia e.V.
Wirkungsfelder GemüseKlasse

Über 4000 Schüler*innen haben bisher an der GemüseKlasse teilgenommen und literweise Erde in ihr Klassenzimmer geschafft um dort tausende Samen sprießen und gedeihen zu lassen.

Dabei haben sie neues Wissen über Zusammenhänge in der Natur erworben, ihr Bewusstsein für Pflanzen und die Natur gestärkt, ihren Konsum von Lebensmitteln reflektiert, sich mit ihrem Ernährungsverhalten auseinandergesetzt und Sozialkompetenzen und mehr Wertschätzung für Lebensmittel entwickelt.

Insgesamt konnten sechs Wirkungsfelder identifiziert werden, in denen sich Veränderungen bei den Schüler*innen gezeigt haben.

Wirkungsbericht 2020

Wirkungsbericht 2020 GemüseKlasse
Wirkungsbericht GemüseKlasse: Das Bildungsprogramm
Wirkungsbericht GemüseKlasse: Die Bildungsmaterialien im Überblick
Wirkungsbericht GemüseKlasse: Materialien für die Schüler*innen
Wirkungsbericht GemüseKlasse: Die Wirkungslogik
Wirkungsbericht GemüseKlasse: Wirkungsfelder werden erläutert
Der AckerReport 2020
AckerReport 2020: Unsere Bildungsprogramme im Überblick
AckerReport 2020: Lernorte und Regionen
AckerReport 2020: Ackerdemia in Zahlen
AckerReport2020: Wirkungsorientierung bei Ackerdemia

Der Wirkungsbericht GemüseKlasse beschreibt die Ergebnisse der Wirkung des Programms von 2017 bis 2019.  Die Daten wurden anhand von Fokusgruppengesprächen sowie leitfadengestützten Interviews und Online-Umfragen mit Schüler*innen, Lehrer*innen und Elternteilen erhoben. Weiterhin enthält der Bericht eine umfassende Evaluation des Programms mit Lehrer*innen. 
Der AckerReport 2020 ergänzt mit Zahlen und Fakten rund um Ackerdemia.

Wirkungslogik

Wirkungslogik GemüseKlasse
© Ackerdemia e.V.
Wirkungslogik GemüseKlasse

Die Wirkungslogik der GemüseKlasse verbildlicht den Kreislauf unseres Handelns und stellt die gesamte Wirkungskette des Programms dar. Angefangen von der gesellschaftlichen Ausgangslage über unsere Investitionen, unsere Leistungen und den Wirkungen bei den Schüler*innen bis hin zur gesellschaftlichen Veränderung, die wir erreichen wollen.

Das bewirkt die GemüseKlasse

Ernährung
Die Schüler*innen probieren Gemüse und Kräuter, die sie vorher nicht kennen und sind dadurch insgesamt neugieriger auch anderes Gemüse zu probieren. Gemüse ist nun spannender als vorher. Kann dieses Probieren darüber hinaus mit positiven (Geschmacks-) Erlebnissen verknüpft werden, hat das Programm die Chance zumindest das Ernährungsverhalten bei einigen Kindern zu beeinflussen und langfristig zu verändern:
"Ich esse jetzt mehr Gemüse, weil uns wurde erklärt, dass Gemüse sehr gut ist. Und weil wir dann öfter mal was probiert haben und dann war es doch ganz lecker. Früher hatte ich kaum Gemüse gegessen. Da fand ich es nicht so lecker, weil ich immer gedacht habe das schmeckt nicht." (Schüler*in aus Brandenburg)

Essgewohnheiten zu Hause
Die Schüler*innen berichten zu Hause von ihren Erlebnissen in der GemüseKlasse und tragen diese positiven Erfahrungen in die Familien. Dies kann die Auswirkungen haben, dass sie zu Hause mehr Gemüse essen wollen oder sogar die Familie anregen, neue Gemüsearten zu probieren und das Ernährungsverhaltens zu ändern:
„Die Eltern haben keine Kuchen mehr gebacken und stattdessen Gemüse- und Obstspieße mitgebracht. Die Gemüsespieße gibts erst seit der GemüseKlasse.“ (Lehrerin aus Mecklenburg-Vorpommern)

Naturbezug
Die Schüler*innen kümmern sich täglich um ihre Pflanzen und erleben so unmittelbar, was Pflanzen zum Wachsen brauchen. Diese Wachstumsvoraussetzungen können sie benennen. Die einzelnen Wachstumsschritte können oftmals nur grob beschrieben werden.
„Es hat total Spaß gemacht, dass man sich immer um was kümmern konnte, und am nächsten Tag schon etwas gewachsen ist.“ (Schüler*in)

Nachhaltiger Konsum
Die Schüler*innen setzen sich mit einem nachhaltigen Konsum auseinander und reflektieren diesen. Insbesondere das Bewusstsein, dass Lebensmittelverschwendung oder Plastikverpackungen Herausforderungen darstellen, ist vorhanden. Einige Schüler*innen kennen darüber hinaus Handlungsalternativen, wie sie beispielsweise zu einer Reduzierung von Plastikmüll beitragen können. 
„Jetzt kaufen wir nicht mehr so viel Plastik, Das ist mir nämlich aufgefallen, dass wir ganz viel Plastik haben.“ (Schüler*in) 

In der Brotbox war schon öfter Gemüse drin. Gerade die CoolRabi-Gruppe hat sich gegenseitig gefeiert, wenn sie Kohlrabi dabei hatten.

Lehrerin aus Bayern

Sina Muster

Die GemüseKlasse in Zahlen

36

Wochen

1350

Erreichte Kinder

58

Lernorte

21100

Liter Erde

Ich esse jetzt endlich Salat. Dann habe ich festgestellt, ok, der schmeckt irgendwie ganz lecker.

Schüler*in aus Berlin