Ackern schafft Wirkung

Über 11.000 Schüler*innen an über 170 Schulen haben bisher zusammen mit Lehrer*innen in der GemüseAckerdemie geackert.

Dabei haben sie neues Wissen erworben, sich mit gesunder Ernährung auseinandergesetzt und sich in der Natur bewegt. Sie haben Sozialkompetenzen und mehr Wertschätzung für Lebensmittel entwickelt und handeln verantwortungsbewusster.

Insgesamt haben sich sieben Wirkungsfelder bestätigt, in denen Verhaltensänderungen der Schüler*innen ersichtlich sind.

Wirkungsbericht

Schon seit der Teilnahme unserer ersten AckerSchule 2013 führen wir jedes Jahr eine Wirkungsanalyse durch und veröffentlichen die Ergebnisse in einem Bericht. Bei unserer Wirkungsmessung orientieren wir uns an der Wirkungstreppe von Phineo, unseren Wirkungsbericht erstellen wir in Anlehnung an den SRS - Social Reporting Standard. Die Wirkungsmessung führen wir jährlich in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschule und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch. Dabei forschen wir sowohl mit qualitativen als auch mit quantitativen Methoden.

Wirkungslogik

Unsere AckerLogik zeigt die Kausalkette zwischen unserer Arbeit und den erzielten Wirkungen bei unseren Zielgruppen. Die Logik wird kontinuierlich überprüft und um Wirkungsziele ergänzt. Bei unserer Wirkungsmessung konzentrieren wir uns vornehmlich auf die Outcomes, die Veränderungen, die bei unseren Zielgruppen eintreten.

Das bewirkt die AckerSchule

Die Schüler*innen konnten Gemüsearten benennen, von denen sie vorher nicht mal wussten, dass es sie gibt.

Lehrer*in

Oh, der Kohlrabi ist der leckerste der Welt, ich schwöre!

Schüler*in

Ein Junge bewundernd zu einem Samenkorn: „Boah, da kommt das Gemüse raus!"

Schüler

Einmal haben wir uns gegenseitig im Mulch-Laubhaufen vergraben und dann kam unsere Lehrerin und sie hat uns gesucht.

Schüler*in

Es gibt einen Schüler mit Sprachstörung, der auf dem Acker total aufblüht.

Lehrer*in

Wir mussten den Acker immer beschützen. Die anderen Kinder haben da immer Bälle draufgeworfen.

Schüler*in

Knubbelgemüse – da haben wir gelernt, dass es ganz gleich schmeckt, bloß, dass es halt weggeschmissen wird, weil die Leute das nicht kaufen.

Schüler*in
© Ackerdemia e.V., Foto: Pablo Lopez

Franziska Lutz