Tisch mit Unterlagen der GemüseAckerdemie
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FAQ & Downloads

Antworten auf häufig gestellte Fragen und Info-Material zum Download

Erste Schritte

Melde dich einfach direkt beim/bei der zuständigen Ansprechpartner/in deiner Region oder fülle unser Kontaktformular aus. Wir melden uns telefonisch bei Dir und besprechen das weitere Vorgehen, z. B. wie die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Ackers sind und was eure Vorstellung zur Einbindung des Programms in den Schulalltag ist.

Danach kann es konkreter werden: Wir kommen bei euch vorbei und schauen uns gemeinsam die mögliche Ackerfläche an, treffen weitere Vorbereitungen (z.B. Bodenanalyse) und sprechen mit allen Beteiligten.

Kurz gesagt: Zeit und ein Stück Acker! Die GemüseAckerdemie wird in den bestehenden Kita-Alltag eingebaut und findet vor Ort statt. Wenn es noch keinen Acker oder Schulgarten gibt, ist das okay – oft findet sich auf dem Kitagelände oder in der umliegenden Nachbarschaft eine freie Fläche, die man als Acker nutzen kann. Gemeinsam finden wir sie!

Nein. Lust auf das Programm und das Ackern mit den Kindern ist unserer Meinung nach das Wichtigste. Alles, was du wissen musst, um die theoretischen und praktischen Inhalte der GemüseAckerdemie an die Kinder weiterzugeben, erfährst du von uns. Du bekommst von uns drei Fortbildungen und speziell entwickeltes Bildungsmaterial. Bei der Ackereinrichtung und später bei den Pflanzungen kommen wir persönlich an deine Kita. Zusätzlich erhältst du jede Woche unsere AckerInfos per Mail – das ist ein wöchentlicher Newsletter mit ausführlichen Informationen, was in der jeweiligen Woche auf dem Acker ansteht. Und falls trotzdem Fragen offen bleiben, erreichst du deine/n persönliche/n Ansprechpartner/in jederzeit telefonisch.

Jederzeit! Mögliche Startzeitpunkte für das praktische Ackern sind im Frühjahr oder im Sommer. Da wir aber eine gewisse Vorlaufzeit benötigen, kontaktiere uns am besten so früh wie möglich.

Rund ums Ackern

Wir unterstützen dich bei der Suche und bisher haben wir fast immer eine geeignete Fläche gefunden. Ein Stück Wiese auf dem Kitagelände oder ein Stück vom Parkplatz zum Beispiel. Es gibt auch Kitas, die eine Parzelle in einer nahgelegenen Kleingartenanlage pachten oder Brachflächen, Privatflächen von Nachbarn oder Flächen öffentlicher Einrichtungen nutzen. In der Regel muss dafür nicht einmal etwas gezahlt werden. Wichtig ist, dass die Kinder maximal 5-10 Minuten zum Kita-Acker laufen und dass nicht zu viele Bäume auf dem Gelände stehen.

Wir empfehlen 2-3 m² pro Kind. Kleiner als 40 m² sollte der Acker nicht sein, damit die Ernte ertragreich ist und alle Kinder beschäftigt sind. Grundsätzlich sind die Flächengrößen aber flexibel und individuelle Wünsche der Kitas werden berücksichtigt.

Wichtig sind Spaten, Harken, Hacken, Schubkarren und Gießkannen. Wir haben eine Liste mit Geräteempfehlungen, ungefähre Kosten und Ideen, wo ihr diese am besten besorgen könnt.

Mit euch auf dem Acker sind wir bei den Pflanzungen. Die AckerStunden selbst führt der Erzieher oder die Erzieherin durch – und das ist uns auch wichtig. Denn wir wollen, dass ihr als Kita von dem Programm profitiert, und man lernt meisten, wenn man es selbst macht. Aber wir unterstützen euch mit allem, was ihr braucht!

Jein. In Hochbeeten wächst Gemüse anders als auf dem Acker. Man sieht und erfährt auch mehr über natürliche Zusammenhänge und Kreisläufe, wenn das Gemüse auf einem Acker wächst. Zudem ist es oft viel teurer Hochbeete zu bauen als einen Acker einzurichten. Daher raten wir eher zum Acker. Aber wenn ihr keine Möglichkeit findet, ist ackern im Hochbeet immer besser als gar nicht zu ackern.

Das Gemüse gehört euch! Je nach Ertrag kann das Gemüse in der eigenen Kita-Küche frisch und direkt vom Acker zubereitet werden. Es kann aber natürlich auch an Eltern, ErzieherInnen, Leute aus der Umgebung verkauft oder verschenkt werden. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Manche Kitas sprechen mit lokalen Geschäften, um das Gemüse dort verkaufen zu dürfen. Auch beim Erntedankfest oder Tag der offenen Tür kann Gemüse vermarktet werden. Wir unterstützen euch auf jeden Fall mit Tipps rund um das Thema Vermarktung.

Fortbildungen

Die Fortbildungen finden in der Regel in der Region der teilnehmenden AckerKitas statt. Sie dauern jeweils einen Nachmittag und sind meist im Februar, April geplant. Weiterhin gibt es zukünftig die Möglichkeit online oder im Rahmen von Webinaren an Fortbildungen teilzunehmen.

Ja, dies ist sogar erwünscht.

Bildungsmaterial

Die Kitamaterialien sind ideal für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Die interaktiven Geschichten mit unseren GemüseCharakteren, wie Rudi Radieschen und Co sowie unsere Experimentier- und Spielvorschläge können jedoch zum Teil auch mit jüngeren Kindern genutzt werden.

Die Bildungsbausteine können - müssen aber nicht - nacheinander abgearbeitet werden. Auch während der AckerSaison können an Regentagen oder wenn die Kinder mal etwas Anderes brauchen, einzelne Übungen aus dem MitAckerOrdner ausprobiert werden. Die interaktiven Geschichten könnt ihr den Kindern im Morgenkreis vorlesen oder auch direkt auf den Acker nehmen und damit eine unterhaltsame Pause zwischen dem Ackern verbringen. Die Geschichten beinhalten passende AckerTätigkeiten sowie weiterführende Fragen, um anschließend mit den Kindern zu Nützlingen, Gemüsevielfalt und vielen anderen spannenden Themen ins Gespräch zu kommen.

Kosten

Wir haben ein Matchfunding-Modell entwickelt, indem der Großteil der entstehenden Kosten von externen Förderern und Unterstützern getragen wird. Jede Kita soll einen Eigenanteil zu tragen, der zu ihren Möglichkeiten passt. Auch hier unterstützen wir wieder umfangreich mit unserer Expertise. Unser Ziel ist es, dass es für jede Kita möglich ist, die GemüseAckerdemie einzuführen.

Ja, wobei das Programm pro weiteres Teilnahmejahr etwas günstiger wird. Dabei achten wir aber darauf, dass ihr immer die Unterstützung erhaltet, die ihr braucht, damit die GemüseAckerdemie an eurer Kita gut funktioniert.

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